Heute berichten wir über eine „Schlechtwein"-Nachricht: In ganz Italien wurden dreißigtausend Liter Wein beschlagnahmt, der in Weinhandlungen und Weinbars als D.O.C. und D.O.C.G. verkauft wurde, obwohl es sich um offene Weine handelte, die vom Fass ausgeschenkt wurden.
Von Produktionsvorschriften keine Spur!
Die Operation mit dem Namen „In vino varietas" wurde am 4. und 5. Februar in neunzig Betrieben durchgeführt.
Prosecco, Cabernet Sauvignon, Pinot Nero – häufig hinter Bezeichnungen verborgen, die den Inhalt erahnen ließen.
Die dreißigtausend Liter beschlagnahmten Weins haben einen Handelswert von über 60.000 Euro und wurden sofort aus dem Verkehr gezogen, um „ahnungslose Verbraucher und die Produktion von Qualitätsweinen zu schützen, die im italienischen Agrar- und Ernährungssektor eine unbestrittene Spitzenstellung einnehmen", wie die Ermittler mitteilten.
Und dabei hatte der „Prosecco on tap" aus England für Aufregung gesorgt – ebenso wie Chianti Bianco oder Pulverweine in Kanada. Diesmal jedoch haben wir alles im eigenen Land gemacht und dabei unsere eigenen Schutzbestimmungen missachtet!




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